Ab sofort: Shopware Certified Developer

Shopware Certified DeveloperDie shopware AG besitzt eine hauseigene Academy, die u.a. Kurse für Entwickler und Programmierer mit der Möglichkeit einer Abschlussprüfung und Zertifizierung anbietet. Dort habe ich eine eintägige Schulung absolviert. Mit dem Ergebnis: Ich bin jetzt ebenfalls stolzer Besitzer des „Shopware Certified Developer“ Zertifikats!

Hier ein Auszug aus der Schulungs-Beschreibung von Shopware:

„In diesem individuellen Workshop in einer Kleingruppe erhalten Sie einen tiefgreifenden Einblick in die Technologie des Shopsystems Shopware auf Basis der aktuellen Version 4. Gemeinsam mit Entwicklern der shopware AG lernen Sie die Struktur von Shopware kennen und führen selbst Individualprogrammierungen und Templateanpassungen durch. Am Ende der Veranstaltung haben Sie außerdem die Möglichkeit, sich zum „Shopware Certified Developer“ zertifizieren zu lassen.“ Im Rahmen dieser Schulung wurde auch jeweils ein einfaches Frontend- und Backend-Plugin implementiert.

Mit der Prüfung zum „Shopware Certified Developer“ ist sichergestellt, dass der Absolvent über professionelle PHP- und Mysql-Kenntnisse verfügt. Weiterhin sind umfangreiche Shopware-Kenntnisse vorhanden, die sich auf die Erstellung von Plugins, die Verwendung der API, das Erstellen von Backend-Modulen und der Anpassung des Templates beziehen.

WordPress-Plugin und zwei Webseiten für Mesacon erstellt

Letztes Jahr im Juli bekam ich von Mathias Priebe einen Anruf, ob ich nicht Lust und Zeit hätte, mit ihm die Webseiten für das Unternehmen Mesacon Messelektronik GmbH (mesacon.com und mesacon.in) zu erstellen. Er stelle das Layout der Seiten und mein Job wäre es u.a., die Themes in WordPress umzusetzen. Sie lesen richtig. Wir haben zwei Webseiten mit dem Blogsystem WordPress umgesetzt. Zwar gibt es auch einen Menüpunkt, in dem ein klassischer Blog betrieben wird, jedoch sind auch statische Seiten vorhanden. Solange keine ausgefallenen Zusatzfunktionen (wie z.B. ein umfangreicher Onlineshop, etc.) gewünscht werden, ist WordPress die beste Variante (s. auch hier), um das System mit Social Media Kanälen zu verbinden und schnell in den Suchmaschinen gut platziert zu werden. Außerdem bekam er die Vorgabe, dass die Backends miteinander verknüpft sein müssen. D.h. man kann beide Backends aufrufen, jedoch muss man sich nur einmal anmelden. Wenn die Seiten auf einem Server liegen würden, dann könnte man in WordPress selbst ein Netzwerk unter den Blogs erstellen (Stichpunkt: MultiSite). Allerdings wollte Mathias für Google eine Webseite bei einem Webhoster in Deutschland und eine in Indien betreiben. Somit durfte ich ein spezielles WordPress-Plugin entwickeln.

Wordpress-Plugin: Remote LoginRemote Login: Einstellungen

 

 

 

 

 

Blog-Benutzer werden mit diesem Plugin auf allen eingetragenen Blogs neu angelegt, bearbeitet und gelöscht. Dafür muss man jedoch auf allen Blogs erstens das Plugin installieren und zweitens alle Blogs eintragen, bei denen man sich Remote einloggen möchte.

Remote Login: Neuen Benutzer anlegen

Das Anlegen, Ändern und Löschen der Benutzer funktioniert genauso wie die systemeigenen WordPress-Funktionen. Nur eben, dass die Benutzer nicht nur in einer Datenbank abgespeichert werden, sondern eben in mehreren.

Remote Login: Menülink

Möchte ein Benutzer zu einem anderen Blog-Backend wechseln, kann er u.a. auf den jeweiligen Bloglink im Menü unter dem Menüpunkt „Remote einloggen“ klicken. Und die Administrationsseiten des jeweiligen Blogs werden angezeigt, ohne sich erneut anmelden zu müssen. Weiterhin besteht noch die Möglichkeit, im Dashboard auf den jeweiligen Bloglink zu klicken.

Remote Login: Dashboard

Kooperation mit Ingenieurbüro Dornbach

Ingenieurbüro Dornbach

Schon seit September 2012 arbeite ich eng in Kooperation mit dem Ingenieurbüro Dornbach zusammen. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht Eshopmax, das ein Produkt oder Dienstleistungsangebot des Ingenieurbüros ist. Herr Frank Dornbach bietet Dienstleistungen rund um die Software Shopware an, von der WAWI-Anbindung eines Onlineshops über die Entwicklung von individuellen Shopware-Plugins bis hin zur Konzeptionierung und Erstellung eines kompletten Onlineshopauftritts. Dabei kann er auf ein großes Expertennetzwerk zurückgreifen, das er sich über die Jahre aufgebaut hat.  

Eshopmax

In diesem schon fast ganzem Jahr habe ich bereits etliche Shopware-Plugins sowohl für das Backend als auch das Frontend entwickeln dürfen und mich intensiv in Shopware eingearbeitet. Sollte dennoch einmal ein Ratschlag benötigt werden, kann jederzeit das Ingenieurbüro Dornbach mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch in Zukunft wird die Kooperation fortgeführt und weiter ausgebaut. Auf eine weitere gute Zusammenarbeit!

 

Blogsystem vs. CMS – WordPress vs. Joomla

mbdus-Softwareentwicklung

mbdus-Softwareentwicklung

Zu Beginn der Erstellung meines neuen Webauftritts https://www.mbdus.de stellte sich mir die Frage, welches und ob ich ein Blogsystem verwenden sollte. Dass ich einen Blog anbiete, war klar. Im heutigen Zeitalter darf eine Webseite nicht mehr nur aus reinem statischen Content bestehen. Also was tun? In Joomla eine Blogkategorie einrichten oder lieber einen WordPress-Blog integrieren? Und warum sollte man sich überhaupt darüber Gedanken machen? Alle verwenden WordPress, also nehme ich das auch, oder?

WordPress als Blogsystem

  • Artikel sind gut verlinkt (meistens sogar in Social Media) und werden gut in Google gelistet.
  • WordPress ist schnell installiert und konfiguriert (berühmte 2 Minuten-Installation).
  • Zwar sind von vorne herein alle Blogfunktionen schon vorhanden, trotzdem sollte man noch den Blog um weitere Funktionen mit Plugins erweitern.

Joomla (stellvertretend für ein nicht reines Blogsystem)

  • Joomla ist ein Content Management System (CMS) und kein Blogsystem. Deshalb sind die typischen Blogfunktionen nicht vorinstalliert.
  • Blogfunktionen können jedoch über Plugins, Komponenten und Module nachinstalliert werden.
  • Somit kann man grundsätzlich Joomla auch als Blog nutzen.
  • Jedoch ist Joomla als Blog nicht ganz so einfach und schnell nutzbar wie WordPress.

Daraus ergeben sich 2 Optionen oder Möglichkeiten:

  1. Option

Zusätzlich WordPress in einem Unterordner oder Subdomain installieren und konfigurieren.

Vorteil:

WordPress ist das Blogsystem schlechthin.

Nachteil:

Falls kein Unterschied im Aussehen zu sehen sein soll, dann muss das Template der eigentlichen Webseite auch in WordPress erstellt werden.

  1. Option

In dem System (CMS, Shop-System), mit dem man arbeitet, müssen die Blogfunktionen nachgebildet werden. Für die meisten Systeme sind jedoch dafür schon Komponenten, Module oder Plugins in der Community oder auf dem Markt vorhanden.

Vorteil:

Das Template muss nicht nachgebildet werden. Und die gesamte Webseite wird aus einem System heraus gemanagt.

Nachteil:

Die eigentliche Blog(unter)seite mit allen gewünschten Funktionen zu erstellen ist etwas aufwendiger als mit WordPress, da die Standardfunktionen noch nicht vorinstalliert und konfiguriert sind.

Die entscheidende Frage, die sich u.a. mir stellt, ist: „Welches System mag Google am liebsten?“ Bevorzugt Google überhaupt ein System? Die Antwort ist nein. Für Google sind hauptsächlich regelmäßige neue Inhalte auf der Webseite wichtig und ob die Seite gut besucht ist und noch besser, es findet sogar Interaktion in Form von Kommentaren statt.

Somit bleibt es zunächst eine Geschmacksfrage, ob man zusätzlich für einen Menüpunkt ein Blogsystem einrichtet oder ein CMS erst noch einrichtet und mit Blogfunktionen ausstattet.

Hier auf https://www.unibits.de wurde zusätzlich eine Subdomain https://www.mbdus.de eingerichtet und mittels einem Menüpunkt verlinkt. Auf https://www.mbdus.de wurde eine sog. Blogkategorie in Joomla erstellt. Außerdem wurden zusätzlich noch zwei Komponenten, JComments und AutoTweetNG, installiert und konfiguriert. Damit ist dort nur ein System im Einsatz, was auch zu bevorzugen ist. Im Nachhinein könnten Anforderungen aufkommen, wie man denn die beiden Systeme auch miteinander verknüpfen kann, so dass man sich z.B. nicht zweimal im Backend anmelden muss. Klar, auch so etwas (Bridge) kann man programmieren oder ist bereits in der Community vorhanden und muss „nur“ installiert und konfiguriert werden. Aber man könnte es von vorneherein auch einfacher haben…

Deshalb sollte man sich im Vorfeld Gedanken machen, welche Funktionen brauche ich oder möchte ich meinen Benutzern zur Verfügung stellen. Möchte ich einfach „nur“ Content oder kann und muss es mehr sein, wie z.B. ein Onlineshop oder andere Funktionen wie z.B. die einer Community. Dafür sollte dann ein CMS oder Shopsystem zum Einsatz kommen. In diesen Systemen kann man dann auch einen systemeigenen Blog erstellen. Der entscheidende Punkt ist jedoch, dass diese Systeme meist eine MVC-Architektur als Fundament besitzen und somit sauber Module, Komponenten oder Plugins entwickelt werden können. Natürlich kann man durch Plugins auch WordPress soweit bringen, dass eine MVC-Struktur zu Grunde liegt. Jedoch ist es einfacher und schneller, und somit auch mit weniger Aufwand verbunden, gleich auf eine MVC-Struktur zurückzugreifen.

Wenn aber von Beginn an klar ist, dass „nur“ Content zur Verfügung gestellt wird, und dabei ist es egal ob statischer oder dynamischer, dann sollte man auf ein Blogsystem wie WordPress zurückgreifen. Es ist schneller installiert und konfiguriert. Und von Beginn an ist alles vorhanden, um bei Google gut gelistet werden zu können. Zwar sind auch hier noch einige Plugins zusätzlich sehr hilfreich, jedoch ist die Webseite schnell erstellt.

Im Übrigen eignet sich WordPress auch für größere, mittelständische Unternehmen. Die Webseiten von Mesacon Messelektronik GmbH (https://www.mesacon.com und https://www.mesacon.in) sind ausschließlich mit WordPress erstellt. Wie dort zu sehen ist, kann man in WordPress auch statische Seiten anlegen, die immer den gleichen Content bereitstellen.

Mesacon Messelektronik GmbH

Mesacon Messelektronik GmbH

 

Mesacon Messelektronik GmbH

Mesacon Messelektronik GmbH

JTL-Plugin zur Anzeige von externem Inhalt auf der Detailseite entwickelt

Bild aus externer URLDer JTL-Shop https://www.tunatur.de bietet Bio-Waren in seinem Sortiment an. Dazu werden die Artikeldaten von diversen Lieferanten geliefert. Zunächst wurde ein Updater für die JTL-WAWI entwickelt, der die Daten von Terra und Bigros aufbereitet. Dieser arbeitet lokal auf dem PC des Shopbetreibers in einer sog. XAMPP-Umgebung (u.a. lokaler Webserver und MySQL-Datenbank).

Im ersten Schritt werden die Lieferantendateien per FTP heruntergeladen und eingelesen. Aus den aufbereiteten Daten wird eine CSV-Datei erzeugt, die per Importwerkzeug, der Ameise, in die JTL-WAWI importiert werden kann. Ein Spezialfall galt es bei den Bildern zu behandeln. Da der WAWI-Bildimport den Import selbst und den Webshopabgleich extrem verlangsamte, werden nur die URLs für die Thumbnails u.a. in der Kategorieübersicht importiert.  

Externe ArtikelbeschreibungAuf der Detailseite werden bei Aufruf des Shopartikels alle Daten für die Beschreibung aus einer XML-Datei von Ecoinform ausgelesen, aufbereitet und angezeigt. Hier wird auch die Bild-URL für das normal große Bild entnommen und per externer URL eingebunden. Dafür wurden Template-Dateien angepasst und ein individuelles Plugin entwickelt.